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Hör auf zu raten — berechne exakt, wieviel du essen und trinken musst. Für Triathlon, Marathon, Rennrad und mehr. Wissenschaftlich fundiert, sportartspezifisch, in 30 Sekunden.

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Glukose:Fruktose Ratio
GI-Training
Elektrolyte
Hitze & Höhe
🇩🇪 DSGVO-konform
Werbefrei
1

Sportart & Disziplin

Wähle deine Hauptdisziplin — jede hat spezifische Carb-Profile
🏊‍♂️
Triathlon
Sprint → Ironman
60–90 g/h
🏃‍♂️
Laufen
5k → Ultra
30–75 g/h
🚴‍♂️
Rennrad
Straße · Gran Fondo
60–120 g/h
🔄
Backyard Ultra
6,7006 km Loops
40–70 g/h
🚵‍♂️
MTB / Gravel
XC · Enduro · Gravel
50–90 g/h
🏊
Schwimmen
Pool · Freiwasser
30–60 g/h
🏔️
Trail Running
Berglauf · UTMB
45–80 g/h
⛷️
Skilanglauf
Klassisch · Skating
45–80 g/h
🚣
Rudern
Ergometer · Boot
50–80 g/h
🧗
Klettern
Sport · Alpin
20–50 g/h
2

Körper & Leistung

Individuelle Parameter für präzise Berechnung
Körpergewicht
Beeinflusst Grundbedarf & Schweißrate
75kg
Belastungsdauer
Gesamtzeit inkl. Transition
3h
Intensität / Pace
Höhere Intensität = mehr Glukoseverbrauch
Moderat (Z3)
Trainingsstand
Erfahrene Athleten haben trainierte Darmkapazität
Fortgeschritten
Biologisches Geschlecht
Frauen oxidieren bei gleicher Intensität ~13 % mehr Fett (Tarnopolsky et al. 1995)
3

Umgebungsbedingungen

Hitze, Höhe und Klima verändern den Bedarf erheblich
🌤️
Normal
10–20°C / NN
☀️
Warm
20–28°C · +150ml/h
🌡️
Heiß
>28°C · +300ml/h
🏔️
Höhe
>1500m · +10%
❄️
Kalt
<5°C · weniger Durst
💧
Feucht/Tropisch
hum.>80% · +200ml/h
4

GI-Verträglichkeit & Ziel

Persönliche Magentoleranz und Trainingsziel
GI-Verträglichkeit (Magen-Darm)
Hattest du schon GI-Probleme beim Sport?
Primäres Ziel
Beeinflusst Carb-Strategie und Tipps

Deine persönliche Fuel-Strategie

Triathlon · 3h · Moderat · Normal
Empfohlene Carbs pro Stunde
72
g / Stunde
Empfehlungsbereich: 60–84 g/h
MinimumOptimalMaximum
Beim Triathlon empfehlen Sportwissenschaftler eine Kombination aus Glukose und Fruktose.
Gesamt Carbs
216g
über 3 Stunden
Kcal (Carbs)
864kcal
nur aus Kohlenhydraten
Trinkmenge
700ml/h
2.1 L gesamt
Glc:Frc Ratio
1:0.8
Dual-Kanal optimiert

📊 Makro-Aufteilung pro Stunde

🍬 Kohlenhydrate72g · 288 kcal
Primär Glukose + Fruktose für maximale Absorption via SGLT1 & GLUT5 Transporter
🥩 Protein (ab 2h+)5–10g
Bei langen Einheiten können kleine Mengen Protein den Muskelabbau reduzieren.
🥑 Fett0–5g
Bei Z1–Z2 Intensität werden bis zu 60% aus Fett gewonnen.

⏱️ Verpflegungsplan

Gesamt: 216g Carbs

🍌 Lebensmittelplaner

Portionskalkulator: Wie viele Einheiten brauchst du für 3h?
* Mit Anzeige gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links. CarbFlow erhält eine kleine Provision — für dich entstehen keine Mehrkosten. Mehr erfahren
LebensmittelCarbs/Port.GIAbsorptionPortionen nötig

💧 Hydrations- & Elektrolytplan

🥤
Trinkmenge/Stunde
700ml
Angepasst an Bedingungen
🧂
Natrium/Stunde
500mg
Basis: 300–600mg/h
Gesamt Fluid
2.1L
gesamte Einheit
ElektrolytBedarf/hGesamtGute Quellen

🧬 Darmtraining (Gut Training)

Der Darm ist trainierbar — systematisch die Carb-Toleranz erhöhen

🔬 Sportwissenschaftlicher Hintergrund

⚠️ Medizinischer Hinweis: Diese Berechnungen basieren auf sportwissenschaftlichen Richtwerten (u.a. Jeukendrup 2014, Burke et al. 2011, ISSN Position Stand 2021). Individuelle Faktoren wie Erkrankungen, Medikamente und genetische Variabilität können erheblich abweichen. Bei gesundheitlichen Bedenken und vor Wettkämpfen: Rücksprache mit einem Sportdiätologen oder Sportmediziner empfohlen.
?

Häufige Fragen

Sportwissenschaftliche Antworten auf die wichtigsten Fueling-Fragen

Alles was du über Kohlenhydrate im Ausdauersport wissen musst — von den Grundlagen bis zur wettkampfspezifischen Strategie. Alle Angaben basieren auf aktueller Sportdiätetik-Literatur.

Grundlage Das hängt stark von Sportart, Dauer und Intensität ab. Als Faustregel gilt:
  • Unter 75 Minuten: Keine Kohlenhydrate nötig — Glykogenspeicher reichen aus.
  • 1–2 Stunden: 30–60g/h, Mundspülen reicht oft aus.
  • 2–3 Stunden: 60–90g/h, bevorzugt Glukose + Fruktose kombiniert.
  • Über 3 Stunden: Bis zu 90–120g/h möglich mit trainiertem Darm (Dual-Transporter-Strategie).
Radfahren erlaubt die höchste Aufnahme, Laufen etwas weniger wegen Darm-Stress durch die Erschütterung. CarbFlow berechnet deinen individuellen Wert auf Basis aller relevanten Parameter.
Biochemie Der Darm hat zwei verschiedene Transporter:
  • SGLT1 transportiert Glukose (und Maltodextrin) — maximale Kapazität: ~60g/h.
  • GLUT5 transportiert Fruktose — zusätzliche ~30–40g/h.
Bei Bedarf über 60g/h muss deshalb Fruktose hinzu — das Optimum liegt bei einem Glukose:Fruktose-Verhältnis von 2:1 bis 1:0.8. Produkte die nur Glukose oder Maltodextrin enthalten, stoßen bei 60g/h an ihre Grenze. Bei höheren Mengen entstehen GI-Probleme (Völlegefühl, Krämpfe, Durchfall).

Quellen: Jeukendrup (2014), Currell & Jeukendrup (2008)
IronmanTriathlon Für einen 75kg-Athleten beim Ironman (ca. 9–12h) empfehlen sich:
  • Carbs: 80–90g/h — Dual-Transporter (Glukose + Fruktose, 1:0.8)
  • Fluid: 700–900ml/h abhängig von Hitze und Schweißrate
  • Natrium: 500–700mg/h — entscheidend zur Hyponatriämie-Prävention
Ab Stunde 3 feste Nahrung (Reiswaffeln, Bananen) einbauen — reine Gels führen oft zur Geschmackssättigung. Ab Stunde 5 auf Real Food umstellen (Suppe, Kartoffeln, Salzbrezel).

Nicht vergessen: Beim Schwimmen kaum fuelen möglich — Bike-Start mit vollem Glykogenspeicher und sofort in den ersten 20 Minuten mit Carbs beginnen.
Darmtraining Der Darm ist trainierbar — genau wie Muskeln. Wer untrainiert versucht, 90g/h zu fuelen, bekommt Magenprobleme. Wer systematisch trainiert, kann dieselbe Menge problemlos aufnehmen.

Konkret passiert dabei:
  • Zunahme der SGLT1- und GLUT5-Transporterdichte im Dünndarm
  • Schnellere Magenentleerung durch Gewöhnung
  • Reduzierte GI-Beschwerden bei Erschütterung (Laufen)
Trainingsprotokoll: 8–12 Wochen vor dem Wettkampf, beginnend mit 40–50% der Zielrate und wöchentlicher Steigerung um 10–15%. Immer während langer Einheiten trainieren — nicht nur mit Wasser laufen.
ElektrolyteHyponatriämie Natrium ist der kritischste Elektrolyt beim Ausdauersport. Zu wenig Natrium + zu viel Wasser = Hyponatriämie — ein potenziell lebensbedrohlicher Zustand mit Symptomen wie Übelkeit, Verwirrtheit und im Extremfall Krampfanfällen.

Faustregeln:
  • Unter 2 Stunden: Normales Wasser reicht meist aus.
  • 2–4 Stunden: 400–600mg Na/h aus Iso-Getränken oder Salztabletten.
  • Über 4 Stunden: 600–800mg Na/h, besonders bei Hitze.
  • Ultras / Hitze: Bis zu 1000mg Na/h kann nötig sein.
Nie reines Wasser in großen Mengen trinken ohne Natriumzufuhr. Salzige Snacks (Brezel, Brühe) sind natürliche Natriumquellen im Wettkampf.
MarathonLaufen Beim Marathon gelten andere Regeln als beim Radfahren: Die Erschütterung reduziert die Darmaufnahme um ca. 8–10% gegenüber dem Radfahren.

Empfehlungen nach Tempo:
  • Unter 3h (schnell): 60–75g/h — hohe Intensität, Gels bevorzugen.
  • 3–4h (Mittelfeld): 50–65g/h — Gels und leichte feste Nahrung.
  • Über 4h (Ausdauer): 40–55g/h — feste Nahrung gut möglich.
Wichtig: Früh starten! Nicht auf den Hunger warten. Kilometer 5 ist der ideale Zeitpunkt für den ersten Gel — dann alle 20–30 Minuten. Beim Halbmarathon reichen oft 30–40g/h oder ein einzelner Gel.
Ernährungsstrategie Es gibt kein "besser" — die optimale Strategie ist eine Kombination, angepasst an Dauer und persönliche Verträglichkeit.

  • Gels: Schnelle Energie, praktisch, kontrollierte Dosis. Ideal für kurze bis mittlere Wettkämpfe. Nachteil: ab Stunde 3–4 oft Geschmackssättigung.
  • Iso-Getränke: Kombinieren Hydration + Carbs + Elektrolyte. Ideal wenn kein separates Trinken möglich (Triathlon-Bike).
  • Riegel: Mehr Volumen, sättigender. Gut für ruhigere Passagen (langer Anstieg, Pause).
  • Real Food (Banane, Kartoffel, Suppe): Ab 3–4 Stunden psychologisch und physiologisch wertvoll. Verhindert Geschmackssättigung, enthält Natrium.
Faustregel: Flüssig in der ersten Hälfte, fest in der zweiten.
Fehler vermeiden Zu wenig (Bonking / Hungerast):
  • Leberglykogen erschöpft → Blutzuckerspiegel fällt → "Zuckungszustand"
  • Symptome: extreme Erschöpfung, Benommenheit, Zittern, Stimmungsschwankungen
  • Irreversibel während des Wettkampfs — Tempo muss drastisch reduziert werden
Zu viel / falsche Zusammensetzung:
  • Überforderung des SGLT1-Transporters → unresorbierte Carbs fermentieren im Darm
  • Symptome: Blähungen, Krämpfe, Durchfall (besonders beim Laufen)
  • Zu konzentrierte Lösungen (über 10%) verlangsamen Magenentleerung
Die goldene Mitte: regelmäßig und früh fuelen, gut trainierter Darm, bewährte Produkte im Wettkampf einsetzen (kein "nichts Neues am Renntag").
Hydration Der Flüssigkeitsbedarf ist sehr individuell — beeinflusst durch Gewicht, Schweißrate, Temperatur und Intensität. Als Richtwerte gelten:
  • Moderate Bedingungen (15–20°C): 400–600ml/h beim Laufen, 600–800ml/h beim Radfahren
  • Hitze (über 25°C): 800–1200ml/h, angepasst an Schweißrate
  • Kälte (unter 10°C): Durstgefühl reduziert — trotzdem trinken (300–500ml/h)
Schweißtest (genaueste Methode): Vor und nach einer 1h-Einheit wiegen (ohne zu trinken). Jedes verlorene Kilogramm entspricht ~1 Liter Schweiß.

Optimal-Konzentration im Getränk: 6–8% Kohlenhydrate für maximale Magenentleerung und Aufnahme.
Einsteiger Ja — CarbFlow ist für alle Niveaus konzipiert. Beim Parameter "Trainingslevel" gibt es die Option "Einsteiger", die den Bedarf entsprechend anpasst (konservativere Werte, da der Darm noch nicht trainiert ist).

Für Einsteiger empfehlen sich diese ersten Schritte:
  • Mit 30–40g/h beginnen und Magenreaktion beobachten
  • Produkte im Training testen — nie zuerst im Wettkampf
  • Auf bewährte Iso-Getränke setzen (kombinieren Carbs + Elektrolyte einfach)
  • GI-Training ab 8 Wochen vor dem ersten längeren Wettkampf starten
CarbFlow erklärt in der Sektion "Darmtraining" wie du systematisch auf höhere Carb-Mengen aufbaust.